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Rack in the middle of the room, Three Dia-Projectors, 85 Dias

The work are you sure? shows a choreography of photographs, projected on two walls by three dia projectors. The projectors are in the middle of the room and is therefore a central part of the installation. They become the brain and heart, which project the photographs on the walls like ideas, assosiations and feelings, and then make them disappear again. 

The series of work shown can be understood as an invitation for theviewer to recognize and meditate on his own projections.

As new images appear and new formations are created, new thoughts appear. Every image asks once again „are you sure?“. The invitation becomes a request not to be satisfied with the first reaction that comes to mind, as every reaction contains a new question.

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Die Arbeit „are you sure?“ des Berner Fotografen Gian Losinger zeigt eine Choreographie von Fotografien, die von Diaprojektoren an die Wände des Kornhausforums projiziert werden.
Das Präsentationsmedium steht in der Mitte des Raumes und ist nicht verborgen, sondern ein zentraler Teil der Arbeit. Die Diaprojektoren werden zum Herz und Hirn, welche die Fotografien
wie auftauchende Gedanken, Gefühle und Assoziationen an die Wände projizieren und wieder verschwinden lassen.

Die Bildserie ist keiner klaren Thematik untergeordnet. Sie ist vielmehr als Einladung an den Betrachter zu verstehen, eigene Themen zu erkennen und sich mit eigenen Gedanken und Assoziationen auseinanderzusetzen. Es entsteht ein Dialog zwischen den Bildern und der Reaktion des Betrachters.

Wie sich die Bilder neu zusammensetzen, setzen sich auch
die Gedanken neu zusammen. Jedes Bild fragt erneut „bist du sicher?“. Die Einladung wird gleichermassen zur Aufforderung an den Betrachter, sich nicht mit der erstbesten Antwort zufriedenzugeben, denn jede Antwort beinhaltet eine neue Frage.

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Inkjet prints on matte paper, framed and unframed, various sizes

The exhibition Gleason’s Boxing Gym contains a series of photographs from the in 1937 founded Boxing Gxm in Brooklin, New York City. The work is a mixture of portraits and photo journalism. 

30% of the sales were donated to «Give a Kid a Dream». This projects gives support to 25 financially disadvantaged kids by allowing them to train and do their homework at Gleason‘s Boxing Gym.

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Gian Losinger kehrt aus New York zurück mit Fotografien aus dem 1937 gegründeten Gleason’s Boxing Gym in Brooklyn, in dem auch Legenden wie Jake LaMotta und Muhammad Ali trainierten. In den 79 Jahren seines Bestehens hat der älteste Boxclub Amerikas 135 Weltmeister hervorgebracht. Während den unzähligen Besuchen in den heiligen Hallen des Boxens entstand eine Mischung aus Porträt- und Reportagefotografie, die den rauen und zeitlosen Charme dieses Sports zeigen.

30% der Verkaufseinnahmen spendet er dem Projekt «Give a Kid a Dream». Dieses ermöglicht es 25 sozial und finanziell benachteiligten Kindern die Infrastruktur des Gleason’s Boxing Gym gratis zu nutzen. Zudem erhalten die jungen Menschen im Boxkeller Unterstützung bei den Hausaufgaben oder beim Schreiben von Bewerbungen.

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Inkjet prints on matte paper, framed, various sizes

Gian Losinger’s photographs give the impression of still lifes taken directly from everyday experience. Some feel abandoned, others are full of life, and all of them aesthetically capture moments whose vulnerability and composition allow the ephemeral to solidify into brief eternities. “The images do not document; they only extend an invitation to the viewer, and perhaps seduce them as well,” wrote Bernhard Giger about Losinger’s photo series  “are you sure?”, which was exhibited at the Kornhausforum in 2017. The photographs invite us to consider familiar surroundings from new perspectives and perhaps also gain a different understanding of them. Our usual classification of the world becomes the object of critical examination as its categories are reconsidered and maybe, for a brief moment, even seem to dissolve entirely.
(Text Nina Liechti, Gian Losinger, transl. Daniele Zurbrügg)

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Die Fotografien von Gian Losinger wirken wie Stilleben, aus dem Alltag gegriffen. Manche wirken verlassen, andere sind voller Leben und alle fangen sie ästhetisch Momente ein, die in ihrer Zerbrechlichkeit und durch ihre Grafik Flüchtiges zu kurzen Ewigkeiten verdichten. «Die Bilder dokumentieren nicht, sie laden einfach ein, vielleicht verführen sie ein wenig» schrieb Bernhard Giger zu Losinger’s Serie «are you sure?» die er 2017 im Kornhausforum präsentierte. Die Fotos sind Einladungen, bekanntes aus neuen Blickwinkeln zu sehen und dadurch vielleicht auch anders zu verstehen. Die Einteilung der Welt wird kritisch hinterfragt, anders verhandelt und vielleicht sogar kurz aufgehoben.
(Text Nina Liechti, Gian Losinger)

Bouquet, Vase, Inkjet Print on matte paper, unframed, size variable

The works Parallaxe 4,5 play with phenomena of perception.
Parallaxe describes the apparent change of the position of an object if the viewer changes his position. Depending on the angle of view, you can see one or two bouquets. What seems like a mirror at first, is a moment in time. With time, the discrepancy of the photograph and the bouquet become more and more visible.
(Text Ursina Leutenegger, Gian Losinger)

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Die zwei Werke Parallaxe 4, 5 von Gian Losinger spielen mit dem Phänomen der Wahrnehmung. «Parallaxe» beschreibt die scheinbare Änderung der Position eines Objektes, wenn der Beobachtende seine eigene Position verschiebt. Je nach Blickwinkel sieht man ein oder zwei Bouquets. Was zunächst aussieht wie ein Spiegel, ist eine Momentaufnahme des Blumenarrangements. Mit der Zeit wird die Diskrepanz zwischen Blumenstrauss und Fotografie immer grösser. Die Arbeiten Parallaxe 1—3 wurden in der Stadtgalerie Bern während der Ausstellung «Repeat» gezeigt. An der Nacht der 1000 Fragen werden sie nun in einem anderen Kontext wiederholt.
(Text Ursina Leutenegger, Gian Losinger)

Bouquet, Vase, Inkjet Print on matte paper, unframed, size variable

The works Parallaxe 4,5 play with phenomena of perception.
Parallaxe describes the apparent change of the position of an object if the viewer changes his position. Depending on the angle of view, you can see one or two bouquets. What seems like a mirror at first, is a moment in time.
With time, the discrepancy of the photograph and the bouquet become more and more visible.(Text: Ursina Leutenegger, Gian Losinger)

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Die drei Werke Parallaxe 1, Parallaxe 2 und Parallaxe 3 von Gian Losinger (*1996 in Bern, lebt und arbeitet in Bern) spielen mit dem Phänomen der Wahrnehmung. Parallaxe beschreibt die scheinbare Änderung der Position eines Objektes, wenn der Beobachtende seine eigene Position verschiebt. Je nachdem, wo jemand steht, sieht man einen oder zwei Bouquets. Was zunächst aussieht wie ein Spiegel, ist eine Momentaufnahme des Blumenarrangements. Mit der Dauer der Ausstellung wird die Diskrepanz zwischen Blumenstrauss und Fotografie immer grösser.
(Text Ursina Leutenegger, Gian Losinger)